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Schule machen!

Newsletter der 24. Woche 2005

Medienmitteilung der "Landesinitiative Rettet die Grundschulen im Saarland!" zum 17.6.2005
Anfechtung beim Verfassungsgericht

Grundschuleltern nehmen Ablehnung des Volksbegehrens nicht hin - "In 80 Tagen 80 Schulen lassen!"

Die "Landesinitiative Rettet die Grundschulen im Saarland!" und die Landeselternvertretung Grundschulen nehmen die Ablehnung des Volksbegehrens durch die CDU-Landesregierung von Peter Müller nicht hin. Einen Monat nach Eingang fechten die Eltern heute (Freitag 17.6.2005) die Entscheidung der Regierung beim Verfassungsgerichtshof des Saarlandes an. "Wir freuen uns, dass wir Dr. Arno Walter als unseren Anwalt gewinnen konnten, ein angesehener Jurist, Justizminister a.D. sowie vor seinem über drei Legislaturperioden währenden Ministeramt selbst 14 Jahre Richter und Vizepräsident dieses höchsten saarländischen Gerichts.", sagte Bernhard Strube, der Vertrauensmann der 30.000, die den Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens mit unterschrieben haben.
In einer Pressekonferenz am Montag, 20.6.2005, 11.30 Uhr, wollen die Eltern mit ihrem Anwalt ihre Gründe darlegen.
(Die Pressekonferenz findet im Haus der Gewerkschaften, Fritz-Dobisch-Straße 5 (Erdgeschoss), Saarbrücken, statt. Eingeladen sind alle interessierten Eltern und die, die auf unserer Seite stehen.)

In 80 Tagen sollen im Saarland nach dem Willen der CDU-Landesregierung 80 Grundschulen geschlossen und 27 weitere ihre Selbständigkeit verlieren. 40 % der 269 Grundschulen sind betroffen. In diesem Zusammenhang wiederholten die Eltern ihre Forderung, im Sommer noch nicht mit der Umsetzung zu beginnen. Die "Zulässigkeit des Volksbegehrens sei noch nicht geklärt, Sulzbach, Mettlach, Rehlingen-Siersburg , Kleinblittersdorf und Heusweiler hätten eine Klage angekündigt, Ottweiler, Freisen und Bexbach hätten sich gegen die Pläne der Landesregierung ausgesprochen. St. Ingbert, Merzig, Völklingen und Saarwellingen wollten eine andere Lösung als der Bildungsminister. Einige Kommunen hätten um Fristverlängerung für ihre Stellungnahme im Rahmen der Anhörung nach § 40 Schulordnungsgesetz gebeten, wollten in vielen Fällen Aufschub, weil die Unterbringung noch nicht klar sei, und Schulleiterinnen und Schulleiter würden erst am 23. und 24.6.2005 informiert". "Auf dieser Basis stur an einmal gefassten Entscheidungen festzuhalten, zeigt, dass einem die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gleichgültig ist." so Strube.
Die "Landesinitiative Rettet die Grundschulen im Saarland!" kämpft für ihr Konzept weiter: Statt Grundschulen schließen Schule machen! Schulen den Orten bewahren, sie zu Kinderbildungs- und Kulturzentren weiterentwickeln, kleine Lerngruppen und Klassen für kleine Kinder, Modellregion für Ganztagsschulen werden, das sind unsere Botschaften und unsere Alternativen. Und trotzdem kann im Landeshaushalt gespart werden. Fast 14 Mio. EUR bei Umsetzung des Volksbegehrens.

Zitat:
"Wenn es also stimmt, dass der soziale Zusammenhalt bei uns noch stärker ist als in anderen Regionen, dann ist das einerseits ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Andererseits werden wir dadurch verpflichtet, die empfindliche Ressource Gemeinsinn gezielt zu sichern und zu entwickeln. Denn alle Erfahrungen zeigen: wo solidarische und gemeinschaftliche Strukturen sich einmal aufgelöst haben oder zerstört wurden, da sind sie kaum noch zu reparieren."
Ministerpräsident Müller (CDU) in seiner Regierungserklärung am 23. Mai 2001

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Strube

Sprecher der "Landesinitiative Rettet die Grundschulen im Saarland!"
www.RettetdieGrundschulen.de
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Fasanenweg 3a, 66129 Saarbrücken
Telefon: 06805 21010
Mobiltelefon: 0163 2819959
Bernhard.Strube@t-online.de

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Internet: www.rettetdiegrundschulen.de