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Landeselterninitiative zur Regierungsklausur

Die Landeselterninitiative für Bildung sieht in den Ergebnissen der Regierungsklausur wichtige und begrüßenswerte Bekenntnisse zur Entwicklung schulischer Bildung, die Forderungen verschiedener Organisationen, auch der Landeselterninitiative, aufgreifen. "Wir wären aber optimistischer gestimmt, hätte die Regierung auch konkrete Festlegungen zur personellen Ausgestaltung getroffen", schreiben die Eltern in ihrer Mitteilung. Dazu wollten sie nun Gespräche mit der Bildungsministerin aufnehmen.

Die Landesregierung wolle die Demokratieerziehung und –bildung ebenso wie die Möglichkeiten zur demokratischen Teilhabe in der Schule stärken, die Verantwortung für die Schulsozialarbeit beim Bildungsministerium ansiedeln, die multiprofessionelle Unterstützung ausbauen, eine Schulsozialarbeit aus einem Guss schaffen sowie dafür sorgen, dass sozialpädagogische Angebote allen Schülern in der Schule zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll die informatorische Bildung von der Grundschule bis zur beruflichen Bildung vertieft und die MINT-Förderung ausbaut werden. Informatik soll als Schulfach in Zukunft zum Standard gehören.

Auszüge aus dem Abschlusspapier der Regierungsklausur 2019 der Landesregierung:

"Wir stärken die Digitalkompetenz der jungen Menschen: Als weltweit renommierter Standort für Informatik und KI sehen wir es als zwingend an, auch die jungen Menschen frühzeitig fit zu machen fürs digitale Zeitalter. die Vermittlung von Medienkompetenz in unseren Schulen weiter stärken, die informatorische Bildung von der Grundschule bis zur beruflichen Bildung vertiefen und die MINT-Förderung in unseren Bildungseinrichtungen ausbauen. Informatik soll als Schulfach in Zukunft zum Standard gehören. Die Grundlage dafür schaffen wir durch genügend gut ausgebildete Lehrkräfte, weswegen wir sowohl eine Professur für Didaktik der Informatik an der UdS einrichten werden als auch mehr Plätze für den lehramtsbezogenen Vorbereitungsdienst in Informatik in den staatlichen Studienseminaren vorsehen.

Wir stärken unsere Schulen: Wir fördern junge Menschen in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung und bauen Bildungsbenachteiligungen weiter ab. Wir wollen beste Bildung für Alle – unabhängig von der sozialen Herkunft. Deshalb werden wir die multiprofessionellen Unterstützungsteams in den Schulen weiter ausbauen, damit wir den individuellen Bedürfnissen der Schüler*innen Rechnung tragen. Die schulische Sozialarbeit ist dabei eine tragende Säule. Deshalb bündeln wir die landesseitigen Kompetenzen im Bereich Schulsozialarbeit im Bildungsministerium. Zusammen mit der Jugendhilfe wollen wir eine Schulsozialarbeit aus einem Guss schaffen und dafür sorgen, dass sozialpädagogische Angebote allen Schüler*innen in der Schule zur Verfügung stehen.

Wir werden mehr Demokratiebildung betreiben: Um Jugendliche gegen extremistische Versuchungen zu immunisieren und sie von der Demokratie in ihrer gesamten ethischen Bedeutung zu überzeugen, werden wir die Demokratieerziehung und –bildung ebenso wie die Möglichkeiten zur demokratischen Teilhabe in Schule und Zivilgesellschaft stärken. Die Mittel für Projekte wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden wir aufstocken."