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Landeselterninitiative für Bildung: Regelmäßige Beziehungsarbeit und Ferienschule landesweit!

Die Landeselterninitiative für Bildung begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der Bildungsministerin, dass es an den Schulen - bei Schließung ansonsten - weiterhin ein verlässliches pädagogisches Angebot und eine Betreuung für Kinder aus benachteiligenden Lebensumständen gibt und dass die Schulen gebeten sind, die Familien insoweit zu beraten. Ebenso, dass der Anspruch von Eltern auf Betreuung ihrer Kinder in der Kita oder der Freiwilligen Ganztagsschule auch grundsätzlich weiter besteht. "Wir finden es vorbildlich, wenn Schulen auf die Familien zugehen, deren Kindern feste Strukturen und verlässliche Unterstützung beim Lernen fehlt. Wie dringend notwendig dies ist, hat unsere Umfrage im vergangenen Jahr ergeben, an der fast 4 000 Eltern teilgenommen haben."

Die Landeselterninitiative hält es für wichtig, dass zu allen Schülern im Fernunterricht und deren Eltern die Verbindung aufrecht erhalten und dass sie insbesondere zu Kindern aus schwierigen Lebensverhältnissen und zu Pubertierenden nicht verloren wird. "In der Fernschule muss überall die Beziehungsarbeit weitergehen und regelmäßig lernförderliches Feedback gegeben werden, sonst gelingt Erziehung und Lernen nicht. Deshalb danken wir all den Schulleitungen und Lehrkräften, wo dies geschieht", sagte Bernhard Strube, der Sprecher der Initiative.  

Für dringend hält die Landeselterninitiative für Bildung eine kurzfristige politische Initiative aller Kräfte für mehr Stellen in der Schulsozialarbeit. Dem Bekenntnis, wie wichtig diese Arbeit in der Pandemiezeit sei, müssten gerade auch seitens der Mehrheitsfraktionen im Landtag Taten folgen.

Landesweit sei es erforderlich, Lernstandsdaten zu erheben, Entwicklungs- und Lernrückstände einzuschätzen und kostenlose Förderkurse für die Schüler in den Faschings-, Oster- und Sommerferien anzubieten. Dazu müssten Lehrkräfte aufgerufen und darüber hinaus pensionierte Lehrkräfte, Studenten, Lehramtsanwärter oder Referendare gewonnen und angemessen bezahlt werden. Den aktiven Lehrkräften könnten Stundenkontingente gut geschrieben werden, die sie in späteren Schuljahren zurückerhalten.