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Landeselterninitiative für Bildung zur Diskussion um Rückkehr zu G 9

Nach der Regierungserklärung der Ministerpräsidentin setzt die Landeselterninitiative für Bildung darauf, dass es einen konstruktiven Prozess gibt, an dem die Organisationen von Lehrkräften, Schülern und Eltern beteiligt werden und sich in die Entscheidungen einbringen können.

Bei all den fachinhaltlichen und formalen Fragen sowie den notwendigen qualitätsverbessernden Maßnahmen zur individuellen Förderung, die für die Rückkehr zu G 9 zu klären seien, dürfe aber nicht aus dem Auge verloren werden, dass es bei der Bildung in erster Linie auf die Bereitschaft der Politik ankommt, mehr Personal zu finanzieren und es nach Gesichtspunkten von Chancengerechtigkeit einzusetzen. Das ginge nur, indem die seit Jahren andauernde strukturelle Unterfinanzierung des Bildungswesens beendet werde.
Bei der Personalverteilung schließlich müssten die wegen der sozialen Lebensumstände ihrer Schüler:innen sehr unterschiedlichen Ausgangslagen sowie pädagogischen Herausforderungen für Schulen und ihr individueller Bedarf an Professionen berücksichtigt werden. Bei den Schulen im Sekundarbereich muss zudem Ziel die Gleichstellung der Aufstiegsmöglichkeiten, Unterrichtsverpflichtungen und Besoldungsstrukturen sein.