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Nachhilfe für die Politik in Sachen Demokratie und Klimaschutz notwendig

15.03.2019, Medienmitteilung

Die Landeselterninitiative für Bildung sieht in dem andauernden Engagement der Demonstrationen „Fridays for Future Saarland“ ein „starkes Zeichen für Eigeninitiative und Gemeinsinn sowie mehr Mitwirkung und demokratisches Engagement bei Schülerinnen und Schülern". Dies gelte es zu unterstützen, statt nur Lippenbekenntnisse abzugeben. "Wenn Schüler schon wissen, dass Regelverletzungen sein müssen, um Beachtung bei einem wichtigen politischen Anliegen zu bekommen, und dann aber lernen, dass nach dem Ordnungsrecht gerufen wird, statt das Problem anzupacken, das sie thematisieren, dann braucht die Demokratie Nachhilfe“, so Bernhard Strube, der Sprecher der Elterninitiative. Dass 12 000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Schülerinnen und Schüler unterstützten, zeige, dass sie in Sachen Klimaschutz inzwischen selbst keine Nachhilfe mehr nötig hätten. Aber offensichtlich einen langen Atem.

Die Landeselterninitiative ruft die politischen Entscheidungsträger dazu auf, auf die Schülerinnen und Schüler zuzugehen und sich zu erklären, mit welchen konkreten Entscheidungen sie den Klimawandel beeinflussen wollen. Die Schulleitungen bitten die Eltern, die Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler im Interesse des übergeordneten Zwecks der Demonstrationen nicht zu ahnden. Stattdessen sollten sie die Motivation der Schüler aufgreifen und landesweit Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärker in den Unterricht einbeziehen, AGs gründen oder Projekte starten.